So, endlich haben wir es geschafft,
uns ans Internet zu hängen und die Homepage upzudaten. Wir
sitzen gerade in unserem Caravan und erholen uns von unserem
ersten Arbeitstag (siehe Foto). Doch zuerst einmal zu unserer
Reise. Um einige unserer Befürchtungen gleich mal
vorwegzunehmen: Nein, zum Essen im Flugzeug der Japan Airlines
wurde nicht Sushi serviert, nein, die Sitze im Flugzeug waren
nicht eng und nein, die Reise dauerte nicht ewig...
Unser erstes Abenteuer hatten wir
bereits in Zürich zu überstehen: die Flughafenbeamten
waren sehr interessiert an unseren Laptops; Didis Lapi erhielt
sogar eine Sonderbehandlung mit einem überdimensionierten
Fön, einer Art Drogenspürhund in Metallausführung
(leider haben wir keine Foto gemacht, auf Anfrage können wir
jedoch eine Skizze anfertigen). Unsere Ausrüstung trug
keinen bleibenden Schaden von ihrer Sonderbehandlung davon, und
wir konnten unsere Reise mit ca 10 kg Gepäck zuviel
fortsetzen ab dem nigelnagelneuen Dock Midfield (keine Reise
wert). Im Flugzeug von Zürich nach Tokyo, Narita hatten wir
je einen Sitz neben uns frei, weil beide unsere Nachbarn in die
Business-Class upgegradet wurden. Nach fast zwölf Stunden
Reise (Anger Managment und X-Men 2 gab's
zu sehen und ausgezeichnete Verpflegung zu schnabulieren)
gelangten wir schliesslich über die Dächer von St.
Petersburg und Moskau, sowie über die nordrussische Tundra
nach Tokyo. Die fünf Stunden Wartezeit waren schnell vorbei
und dank Gratisinternet konnten wir uns von Tokyo aus gleich
selber einen Gruss ins Gästebuch schreiben.
Wegen Stau auf der Rollbahn flogen
wir erst mit 1 Stunde Verspätung weiter, diesmal mit einem
Flugzeug der Air New Zealand. Der Platz für die Beine war
etwas eingeschränkt, dafür waren die Kopflehnen erste
Sahne (individuell verstellbar). Da Didi die ganze Nacht lang
kein Auge zutat, war er sehr dankbar, dass die Kinoknüller
Anger Managment und X-Men 2 liefen, so konnte
er verschiedene Nuancen noch besser kennen lernen. Als
Zückerchen gab's noch Bruce Almighty und einige
Comedyshows dazu. Die Neuseeländischen Alpen sowie ein
phänomenaler Sonnenaufgang in allen Spektralfarben
entschädigten uns teilweise für die ruppigste Landung,
die wir beide je erlebt haben.